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Mit dem Rollstuhl auf Korfu - Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben...

Jahrelang sind wir mit unseren beiden Söhnen verreist. Mit mir als Schiebeperson, beiden Söhnen als Zugpferdchen, die den Rollstuhl mittels zweier Seile, die wir vorn am Rolli befestigten, zogen, ließ sich so ziemlich alles bewältigen. Häufig kam es vor, dass andere Touristen - ganz harmlos und verstohlen anstatt der Sehenswürdigkeiten uns filmten oder fotografierten. Angst hatte mein Mann (im Gegensatz zu mir!) selbst bei den riskantesten Aktionen nie und er flachste immer, von uns Urlaubsgetestete Rollstühle verdienten das höchste Gütesiegel. Allerdings kamen wir auch nicht immer mit einem heilen Rollstuhl  zurück und manchmal fast tägliche Reifenpannen gehörten bei uns zum Urlaubsfeeling! Vor seiner Erkrankung war mein Mann handwerklich äußerst geschickt, die Jungs haben das geerbt und so waren - unter der Anleitung des Vaters - geniale provisorische Reparaturen ( z. B. Schienen eines gebrochenen Rahmens mit Kupferrohr und Schlauchschellen) möglich.

 

Aber es gibt noch andere Probleme, die beim Reisen mit Rolli auftreten. Obwohl man bei jedem Reiseveranstalter  Rollstuhlgeeignete Hotels zumindest erfragen kann,  bedeutet dass leider nicht immer, dass sie es wirklich sind. So standen wir vor einem Hotel auf Ibiza, dessen einziger Zugang 7 Stufen waren, im Hotel auf Lanzarote kam man nur über 8 Stufen zum Speisesaal, das Hotel auf Kreta hatte zwar einen großen Fahrstuhl, die Lifttür aber war zu schmal für einen Rollstuhl. Und - sehr häufig - durch den erhöhten Platzbedarf des Badezimmers wird das Schlafzimmer so klein, dass man im Rolli nicht mehr durchkommt. Aber - wie uns am Ende einer Türkei-Rundreise - ein zufällig mitreisender, leitender Arzt eines Unfallkrankenhauses sagte: " Ich habe durch Sie viel gelernt, was ich an meine Patienten weitergeben kann: Wenn die Familie zusammen hält, ist auch im Rolli fast alles möglich!"

 

Voller Angst sah ich dem Zeitpunkt entgegen, an dem unser Nachwuchs nicht mehr mit uns reisen würde, war ich doch sicher, dass das gleichzeitig das Ende unserer geliebten Reisen wäre. Die letzte Reise mit Sohn führte nach Korfu, ins Kerkyra Golf Hotel am nördl. Ortsausgang Kerkyras. Wir kamen klar: Fahrstuhl groß genug für den Rolli und die vereinzelten Stufen waren über Rampen zu bewältigen. Mit einem Leihwagen erkundeten wir die Insel. Die Schönheit Korfus ließ unser Herz aufgehen. Und am Ende des Urlaubs stellten wir glücklich fest: Hierher trauen wir uns auch alleine!

 

Ausschlaggebend dafür waren folgende Punkte:

1. Von HH aus nur 2,5 Std. Flugzeit

2. Die Insel ist von der Größe her "übersichtlich" , der Urlaubsort schnell erreicht und der Leihwagenvermieter sicherte uns zu, dass uns das Auto auch wirklich direkt am Flughafen erwarten würde - wichtig, weil mein Mann nicht mehr in einen Bus klettern kann.

3. In Sidari hatte ich ein Sanitätshaus entdeckt - wo ich mir im Bedarfsfall Hilfe erwartete.

4. Wir kamen im Hotel zurecht.

5. Wir hatten intensiven Kontakt zur Reiseleitung geknüpft und die hatte uns auch fürs kommende Jahr Hilfe jeder Art zugesagt.

6. Ganz, ganz wichtig: Die Hilfsbereitschaft der Korfioten. Während uns in 2 Wochen Kreta im Jahr zuvor nicht einmal (!) Hilfe angeboten wurde, z.B. bei sich auftuenden Hindernissen, half man auf Korfu jederzeit ganz selbstverständlich und niemals nahm jemand auch nur 1 Cent an Trinkgeld, wenn die "Dienstleistung"  irgendwie im Zusammenhang mit der Behinderung meines Mannes stand!

 

Das nächste Jahr kam und mit der Reiseanmeldung eine unliebsame Überraschung: Das Hotel war ausschließlich auf "all inclusive" umgestellt - was für uns aus verschiedenen Gründen nicht in Frage kam. In unserer Not setzen wir uns mit dem Büro der ...-Reiseleitung in Kerkyra in Verbindung und diese empfahlen uns das Hotel  Dassia Chandris. Anfang Oktober sind wir dann mit großer Angst vor der eigenen Courage gen Korfu gestartet. ("Hat uns denn der Teufel geritten....?!")

Dann landet der Flieger in Kerkyra. Nach kurzer Wartezeit werden auch wir aus dem Flieger abgeholt: Der schmale Spezialrollstuhl für den Transport aus der Kabine hat zwar nur noch einen halben Sicherheitsgurt (u. auch in all den Jahren keine zweite Hälfte bekommen), aber der Transport erfolgt fröhlich und hinab aufs Rollfeld geht es durch die Pantry und mit dem Hubwagen, der eigentlich  die Nahrungsmittel in die Maschine befördert. (In Hamburg strengstens verboten! Aus Sicherheitsgründen muss der Behinderte hier die Gangway runter getragen werden, ggf. von 2 zierlichen DRK-Mädchen!) Auch  ist´ s im Flughafengebäude kein Problem, dass ich meinen Mann bis in die Halle fahre und  zurückgehe, um die Koffer am Band in Empfang zu nehmen. Wir sind angekommen! Kaum treten wir aus dem Ankunftsbereich, eilen unsere griechische Reiseleiterin Christina und Dalia vom Autoverleiher mit offenen Armen auf uns zu. "Willkommen!" Beide kennen uns vom vergangenen Jahr wieder. Das Auto ("Wir haben für Sie als Stammkunden ein größeres mit Klimaanlage gebracht.") wird für uns direkt vor den Ausgang gefahren und das Gepäck eingeladen. "Gott sei Dank, das hat schon mal geklappt!", los geht´ s Richtung Dassia.

 

Im Hotel hat man uns zwei Zimmer zum Aussuchen reserviert: Im Erdgeschoss (einfacher zu erreichen) und  im dritten Stock mit atemberaubender Aussicht nach Albanien und zum Pantokratormassiv. Natürlich entscheiden wir uns für dieses - zumal der Rolli haarscharf in den Lift passt.

 

Am nächsten Morgen sperre ich mich im Badezimmer ein. Das Schließblech ist verbogen und so öffnet sich die Tür nur , wenn man dagegen drückt, ich aber ziehe kräftig, weil sie ja nach innen aufgeht. Panik!!!- schließlich leide ich unter Klaustrophobie. Ich rufe kläglich meinem Mann zu: "Ich komm hier nicht raus!",  und er antwortet: "Dann mach doch die Tür auf. "  Wenn´ s so einfach wäre. Helfen kann er mir nicht, denn er kann nicht allein aufstehen und das Telefon steht neben meinem Bett.. Auf das verzweifelte Ziehen der Notfallstrippe reagiert niemand! Nach mir endlos scheinenden 20 Minuten kann ich per Zufall die Tür öffnen.

Ein Gutes hat die Angelegenheit: Nach dem Frühstück melden wir die Sache an der Rezeption. Dort ist man fassungslos, weil man ausgerechnet unseren Notruf überhört hat! Zur Entschuldigung gibt´ s einen Obstkorb und eine Flasche Wein auf´ s Zimmer (und zwar die gesamten 14 Tage täglich!), das Schloss wird trotz Sonntag sofort repariert und die Geschichte unseres Dilemmas macht unter dem Personal die Runde! Ab sofort stehen wir unter der ganz persönlichen Betreuung jedes einzelnen vom Hausdiener bis zum Manager. Ehrensache!

 

Nachmittags laufen wir auf dem Plattenweg dicht am Strand entlang bis ans andere Ende der Bucht. Beim Kaffee in einer Strandbar haben wir einen wunderschönen Blick bis hinüber nach Kerkyra. Der Rückweg gestaltet sich zur Tortour: Irgendwie lässt sich der Rolli nur sehr schwer schieben, er zieht immer nach links. Meine Handgelenke tun schon weh...  Im Hotel dann trifft uns der Hammer der Erkenntnis: Die Achse des linken Lenkrades hat sich in der Buchse festgefressen. Nichts geht mehr. Ich will heim! Auch  meinem Mann entgleisen die Züge. Spiros an der Rezeption sieht die Sache gelassener und ruft den Hoteltechnikus. Mit Hammer und Zange hantiert er am Rollstuhl herum. Mein Mann wird ganz blass: Völlig falsches Werkzeug! Das wird alles nur schlimmer machen! Doch die verzweifelte Bitte um Aufhören wird nicht verstanden. Und oh Wunder, das Rad dreht sich wieder. Hoch erfreut erfahren wir, dass notfalls auch ein hoteleigener Rollstuhl zur Verfügung stünde.

 

Bereits am zweiten Tag hat das Personal im Speisesaal registriert, das die Beine meines Mannes im besonders großen Rollstuhl nicht unter jeden Tisch passen, entweder sind diese wegen der Querleisten unter der Tischplatte nicht hoch genug oder die Beinkreuze stören das Unterfahren. Also deckt uns der Maitre persönlich unseren "Lieblingstisch" auf der Restaurantterrasse auch dann noch ein, wenn es genügend freie, eingedeckte Tische gibt oder wenn wir erst kurz vor oder sogar nach Ende der Früh-stückszeit erscheinen. Es dauert leider enorm lange bis mein Mann morgens unters Volk gehen kann.

 

Nach dem späten Frühstück geht es an den Hotelstrand: Ausgedehnte Rasenflächen und ein schmaler Kies-Sand-Strand beschattet von vielen alten Olivenbäumen. Ideal für uns, denn einen Rollstuhl durch feinen Sand zu ziehen geht über meine Kräfte. So suchen wir uns ein schönes schattiges Plätzchen - leider müssen wir aber immer mal wieder die unschöne Erfahrung machen: Wenn wir uns niederlassen,  packen bestimmte Leute demonstrativ  ihre Sachen zusammen und ziehen einige Meter weiter! Wir nehmen es mittlerweile mit Humor - haben wir doch so mehr Platz für uns allein.

 

Donnerstag beschließen wir nachmittags zum Sonnenuntergang zum Kaizer´s Thron zu fahren. Leider stellen wir nach wenigen Metern fest, dass der linke Reifen einen Plattfuß hat - etwas, was angesichts des mit Glassplittern durchsetzten Splitts auf Wegen und Straßenrändern leider häufig vorkommt. Also fahren wir statt nach Pelekas nach Sidari. Mein Mann bleibt im Auto und ich gehe mit dem Rad in der Hand zum Sanitätshaus an der Hauptstraße. Geöffnet ist, stelle ich erleichtert fest. Aber trotz eifrigen Suchens ist dort kein Mensch aufzutreiben. Die nette Dame aus dem Nachbargeschäft beteiligt sich an der Suche, der Restaurantbesitzer von gegenüber, der ältere Herr, der vor seiner Tür gesessen hat. Trotz aller Mühe ist niemand aufzutreiben. Da erspähe ich an der Tankstelle gegenüber einen Radfahrer, der gerade einen Reifen flickt. Es ist ein Spanier, der hier auf Korfu lebt. Mit ein paar Brocken Spanisch, einigen Worten Englisch frage ich ihn, ob er mir aus der Bredouille helfen kann. Er kann... Und montiert mir den mitgebrachten Ersatzschlauch ins Rollirad. Ein Dankeschön in Form einer Flasche Sekt wechselt den Besitzer und ich ziehe erleichtert von dannen.

 

Am nächsten Nachmittag machen wir uns erneut auf Richtung Pelekas. Kurz vorm Auto erwischt es das rechte Rad! Angesichts der Tatsache, dass ich nur noch einen heilen Ersatzschlauch mithabe, wird mir langsam mulmig. Aber...! Wir haben ja das geniale Pannenspray dabei, welches uns der  Techniker zuhause heiß empfohlen hat. Also setzt sich mein Mann ins Auto und ich expliziere laut Anleitung auf der Sprühdose (Rad in Bewegung halten!) das Zeug in den Reifen. Oh weh, oh weh. Der Reifen wird nicht prall, aber aus 20 verschiedenen Stellen rund um´ s Rad quillt weißer, klebriger Schaum hervor und weht wie federleichte Schneebälle über den Hotelparkplatz. Klebt am Boden, am Mäuerchen, an den Büschen - und am Rad. Als sei ein Schneesturm über Korfu gefegt, so sieht es hier aus. Vor lauter Lachen können wir nicht weitermachen. Schließlich beseitige ich mit Tempos die größte Schweinerei und  gehe zur Reception den Hotelrollstuhl holen. Alle zerbrechen sich den Kopf, wo man den ihm angepassten Rolli meines Mannes am schnellsten repariert bekommen würde. Sanitätshaus in Kerkyra? Da hat Jacqueline, die Angestellte für guest relations, eine grandiose Idee. Der Giant Mountainbike-Shop ein paar hundert Meter weiter! Reifen ist schließlich Reifen. Und dort wird uns auch sofort und professionell geholfen.  Und: Von Rollstuhlfahrern nimmt man keine Bezahlung. Wir einigen uns auf eine Spende für den Grillabend der jungen Crew. Seither ist hier immer wieder unsere erste und beste Anlaufstelle bei Rolli-Problemen.

Beim dritten Anlauf erleben wir schließlich einen unvergesslichen  Sonnenuntergang am Hotel Levant, vor allem, weil wir nicht so schnell weg können wie die "Fußgänger "  - der Weg ist zugeparkt worden. Richtig schön wird es erst, als die Sonne längst untergegangen ist: Ein wunderschönes Farbenspiel an den Federwolken und das Meer verfärbt sich in alle nur möglichen rosa und lila Töne.

 

Zwei Tage später sitzen wir im schönsten Sonnenschein am Strand unter unserem Lieblings-Olivenbaum. Urplötzlich ein gewaltiger Knall und es gießt wie aus Kübeln geschüttet. Völlig unbemerkt ist in unserem Rücken ein Gewitter herangezogen. Eine ältere Frau, die ziemlich weit heraus geschwommen ist, ist gerade dabei den Weltrekord im 500m Brustschwimmen zu brechen. Wir sind klitschnass, es blitzt und donnert ohne Pause. Mir wird mulmig: Wir sind zwar direkt vorm Hotel, aber die lange Treppe vom Garteneingang zur Halle ist für uns unüberwindlich und der Weg um dass Hotelgelände bei dem Wetter... !? Mein Mann schlägt mir vor, ihn unter einem Strohschirm zu "parken" und mich selbst ins Hotel zu begeben... Das möchte ich aber nicht und im nächsten Moment regnet es auch schon durch. Bevor wir die Sache weiter aushandeln können, knallt es ohrenbetäubend:

Ca. 20m weiter ist der Blitz in einen Strohschirm eingeschlagen. Treppe hin, Treppe her - so schnell es geht schiebe ich meinen Mann zum Eingang.  Hier sammelt sich alles, was sich am Strand aufhielt, egal in welches Hotel man gehört. Auch die ältere Rekordschwimmerin trudelt völlig außer Atem hier ein. Allen sitzt der Schreck in den Gliedern und es entwickelt sich eine ziemliche Solidarität.  Nun ist guter Rat teuer. Es sieht nicht so aus, als würde es sich das Wetter in nächster Zeit beruhigen und einen Lift gibt es hier nicht. Nur ca. 40 Treppenstufen!  Gemeinsam versuchen alle, eine Lösung zu finden und wir beschließen: Hinauf! Gezogen, geschoben, getragen gelangt mein Mann Stufe für Stufe die lange Treppe hinauf in die Lobby! Zur Nervenberuhigung brauchen alle erst mal einen Ouzo!

 

Viel zu schnell sind die zwei Wochen vorbei und wir fahren traurig heim. Aber wir haben unsere Heimat auf Korfu gefunden! Seither geht es jedes Jahr Ende September für 3 Wochen  nach Dassia.

Da wir stets die ganze Zeit einen Leihwagen haben, kennen wir eigentlich alles, was per Rollstuhl machbar ist. Einige Tipps:

Kerkyra:

Am Straßenrand parken ist problematisch, da wegen der hohen Bordsteinkanten der Behinderte nur sehr schwer aus dem Auto kommt. Daher parken wir der Einfachheit halber auf dem Parkplatz der Esplanade. Hier gibt es sogar kostenlose Behindertenparkplätze (Blauer Ausweis!) Leider sind die jedoch durch Metallstangen abgetrennt und wenn der Nachbarplatz belegt ist, kommt u.U. der Rolli nicht durch. Wir zahlen also die Parkgebühr und suchen uns einen geeigneteren Platz (Ebenso am Parkplatz am Alten Hafen.). Einige Straßen der Altstadt sind gut befahrbar. Aufpassen muss man aber immer, die alten Marmorplatten sind in manchen Straßen sehr holperig und es gibt ziemliche Spalten. Traut man sich in die verwinkelten alten Straßen, sollte man sich den Rückweg merken. Häufig steht man irgendwann vor einigen Stufen. "Sicher" ist man auf den für Autos freigegebenen Straßen. Kirchen: probieren, manchmal hindern Schwellen. Im Archäologischen Museum gibt es  einen Plattform-Treppenlift für Rollis.

Kanoni:

Vom Parkplatz führt eine niedrige Stufe auf die Aussichtsplattform mit Selbstbedienungslokal. Das zweite Lokal ist seit dem Umbau für Rollstuhlfahrer nicht mehr zugänglich.

Vlacherna:

Parkplatz direkt am Steg. Auf diesen zu kommen ist etwas problematisch. Es gibt einen kleinen Höhenunterschied, aber keine klare Stufe. Also eine etwas kibbelige Angelegenheit. Aber mit Hilfe geht's und man kommt zum Kloster.

Mon Repos:

Parkmöglichkeit gegenüber des Eingangtors zum Park. Ansteigende Anfahrt zu Schlösschen. Es gibt eine Rampe zum Museum. Leider aber nur morgens geöffnet.

Faliraki:

Unterhalb vom Gouverneurspalast kann man hier direkt am Wasser sitzen und mit Blick auf die Alte Festung und die auslaufenden Schiffe seinen Frappé genießen! ABER: die kurze Zufahrt ist zu steil für den Rollstuhl! Also: mit dem Auto runter - dort gibt es einen Parkplatz.

 

Achillion:

Rolli-Ermäßigung, bzw. Begleitperson frei. Allerdings kommt man nur mit Hilfe über einige Stufen in die Halle des Schlosses um die Erdgeschoßräume mit einigen Exponaten anzusehen. Auch kommt man nur über Treppen in den wunderschönen Garten mit den Statuen. Ein wenig von der Aussicht hat man vom Parkplatz aus.

Entlang der Küstenstraße gen Norden:

Agni: Von Nissaki kommend in der nächsten Kurve hinter dem Nissaki-Beach Hotel rechts abbiegen . Eine schmale, kurvige Straße führt hinunter in die Bucht von Agni. Dort gibt´s einen Gebühren-plichtigen Parkplatz und dann einen asphaltierten Weg zur Kieselbucht mit 3 Tavernen . "Nicolas" rechts und "Toula´s" links sind einigermaßen gut erreichbar. Hier kann man gut essen und die wunderschöne kleine Bucht und den Blick nach Albanien hinüber genießen.

 

Agios Stephanos. Kleiner Parkplatz kurz vorm Ort, wenige Parkmöglichkeiten direkt am Wasser. Hier gibt es einige Tavernen direkt am Hafen. Alle sind mit max. 1 Stufe zu erreichen. Man meint, Albanien mit ausgestrecktem Arm erreichen zu können. Tipp: Auf dem Rückweg statt über die Küstenstraße schon auf der Anhöhe rechts abbiegen  und auf guter Straße entlang einer schönen Kiesel-Badebucht  nach Kassiopi fahren.

 

Kassiopi: Von der Küstenstraße abbiegen und die Straße bis runter zum Parkplatz direkt am Hafen fahren. Dort ist das Parken mit dem blauen Parkausweis kostenlos. Man kann rund ums Hafenbecken laufen und findet direkt am Wasser  Möglichkeiten für Erfrischungen und Snacks.

 

Pantokrator: Die gut ausgebaute Straße führt bis zum Gipfel. Parken an der Straße. Die letzten Meter hoch zum Kloster sind ein sehr, sehr steiler geriffelter Betonweg, der aus Sicherheitsgründen nur mit mehreren Hilfskräften zu bewältigen ist. Oben ist´s wieder eben und man kommt auch über eine einzelne Stufe in die Kapelle. Kaffeetrinken kann man dort oben auch mit einem wunderbaren Blick über die ganze Insel und auf ´s Festland.

Nordosten:

Agios Georgios Pagon: Unsere Lieblingsstrecke auf der Insel mit tollen Ausblicken: Im winzigen Nest Troumpetas oben am Pass abbiegen Richtung Vistonas. Dann rechts Richtung Pagi und weiter runter in die Bucht  mit langem Sandstrand. (Straße verläuft direkt am Strand)

 

Sidari: Wir fahren durch den rummeligen Ort, biegen dann rechts ab Richtung Kanal d´amour. Über die Brücke, dann links und  gleich durch einen schmalen Stichweg rechts.  Dort kann man sich in ein Lokal setzen und den Blick auf die Felsen genießen.  Während ich meine Schwimmrunde in der Bucht drehe, wird mein Mann immer äußerst nett betreut, indem man ihm z.B. beim Trinken hilft, wenn er Schwierigkeiten hat, ein für ihn ungünstiges Glas zu fassen.

Ansonsten gibt's dort zu den Kanälen und rund um die kleinen Buchten sehr, sehr holperige, teils auch abgestürzte Natursteinwege, die mit dem Rolli nicht zu bewältigen sind. Vom Lokal zurück auf die Straße: Rechts nach

Peroulades: Im Ort rechts abbiegen am Schild zum "Sunset View".  Vom Parkplatz kommt man auf die Aussichtsterrasse des Lokals und kann von dort den atemberaubenden Blick über die Steilfelsen genießen.

 

Westküste:

Paleokastritsa: Durchfahren bis ans Ortsende. Dort gibt es an verschiedenen Buchten div. Parkplätze, von denen man zu Restaurants mit wunderschöner Aussicht gelangen kann. An die Strände gelangt man nur über Stufen. Zum Kloster kann man hochfahren. Wunderschöne Aussicht.

Vorm Ortseingang zweigt die Straße ab nach:

Lakones: Gern fahren wir zu dem hinter Lakones gelegenen Aussichtslokal Golden Fox. Dessen Terrasse und das benachbarte Lokal Bella Vista kann man ohne bzw. mit einer Stufe betreten und hat eine wunderbare Aussicht auf´s 300m tiefer gelegene Paleokastritsa.

Pelekas: Mit dem Auto geht es hoch zum Parkplatz des Hotel Levant . Zum Aussichtspunkt kommt man mit dem Rolli nicht, aber über 2 o. 3 einzelne, hohe Stufen zur Aussichtsterrasse des Hotels. Aber: Rechtzeitig kommen, sonst ist der Zugang zur Terrasse so eng zugeparkt, dass man per Rolli nicht mehr durchkommt. Durch das Hotel wird´s wegen einer extrem hohen Stufe schwierig!

 

Bei speziellen Fragen versuchen wir gern per Mail zu helfen.

Familie Dorawa

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