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April 2006 - Meggies Acharavi Report - Tipps und Informationen zu Acharavi

Als Touristenhochburg bezeichne ich Acharavi auf keinen Fall. Es gibt natürlich schon das eine oder andere größere Hotel, zum Teil mit AI-Versorgung. Aber ansonsten hat der Ort auch viele kleinere Appartmentanlagen und private Unterkünfte zu bieten.

 

Natürlich ist Acharavi touristisch erschlossen und gehört zu den Orten, die auch im Winter leben. Es wohnen zumindest so viele "Einheimische" dort, dass einige Läden und Lokalitäten ganzjährig geöffnet sind. Ein Zeichen dafür, dass es sich hier wirklich nicht um einen Ort handelt, der nur von Touristen heimgesucht wird. Ansonsten halten sich Deutsche und Englische Gäste wohl die Waage, wobei es sich hier durchweg um die "gesittete" Sorte handelt. ;o)

Acharavi ist eher familienfreundlich und bietet ausreichend Restaurants, Cafes und Bars für so ziemlich jeden Geschmack. Alles angenehm beschaulich die Küstenstraße entlang. Außerdem gibt es auch in der Straße zum alten Dorf und am Strand immer wieder nette Lokalitäten.

 

Dieser Bericht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. So wurde nach vielen Jahren die bisherige Disco im Ort zum Saisonbeginn 2006 genau so geschlossen wie auch einige andere Lokalitäten und bei einigen Läden waren im April 2006 schon Veränderungen in Richtung Neueröffnung zu sehen. Daher kann es immer mal wieder vorkommen, dass ein erwähntes Lokal nicht mehr existiert, oder ein neuer Laden nicht genannt ist und auch die Bewertung genannter Lokalitäten möge jeder für sich alleine vornehmen.

Die nicht grad unwichtigen Dinge vorweg - es gibt mehrere Geldautomaten im Ort, mittlerweile so um die 5 Stück, die sich durch den ganzen Ort an der "Hauptstrasse" verteilen. Des Weiteren sind eine deutschsprachige Arztpraxis, 2 Apotheken und eine Zahnarztpraxis im Ort zu finden. Die Beschreibung der jeweiligen Lage folgt im weiteren Text.

 

Für den Fall, dass es mal mit dem Bus nach Korfu-Stadt gehen soll sind 3 Haltestellen im Ort zu finden. Eine ist noch fast vorm Ortseingang aus Richtung Roda kommend bei einem Supermarkt mit angeschlossener Taverne - "Spiros". Hier ist auch häufig mal der eine oder andere Reisebus geparkt, daher ganz gut zu erkennen. Die nächste Haltestelle (die wohl am ehesten als das zu erkennen ist) befindet sich mitten im Ort dicht am Kreisverkehr auf Höhe des Lokals "Lemon Garden". Diese Haltestelle wird bisher auch in allen Reiseführern als einzige erwähnt. Dementsprechend steigt "Gott und die Welt" hier ein und ab da kann es schon mal eng werden mit einem Sitzplatz. Die letzte Haltestelle befindet sich am Ortsausgang in der Nähe der Supermärkte "Salvanos" und "Skonto" und ist nur daran zu erkennen, dass an einer Laterne ein ganz kleiner Busfahrplan hängt. Wer hier in Richtung Korfu-Stadt einsteigt sollte der Erfahrung nach auf jeden Fall locker einen Sitzplatz bekommen. Die Haltestellen in Richtung Kassiopi (oder auch aus Korfu-Stadt zurück) befinden sich dementsprechend immer etwa gegenüber - auch wenn sie vermutlich noch schlechter zu erkennen sind.

 

Der Strand von Acharavi ist in Richtung Roda eher kieselig bis steinig. Weiter rechts lang in Richtung Almiros wird es dann langsam immer sandiger und auch leerer. Es handelt sich hier generell um einen flach abfallenden und auch für Kinder geeigneten Strand, wobei es Richtung Almiros manchmal schnell etwas tiefer wird und an manchen Stellen Steinplatten im Wasser sind. Diese sind dann beim Reingehen etwas glitschig - also an solchen Stellen für Kinder ungeeignet. Der Strand ist nicht superbreit, aber dafür schön lang. So kann man - falls es einem etwas eng erscheint - einfach immer weiter Richtung Almiros spazieren und schon hat man mehr Platz. Es liegt nun mal in der Natur der meisten Menschen vom Hotel aus zum Strand zu laufen und gleich auf dem ersten Quadratmeter umzufallen. Am Ortsende in Richtung Almiros und Kassiopi ist außerdem der Hydropolis-Wasserpark, für manche Kinder vermutlich ein El Dorado.

 

Der Ort Roda ist zu Fuß per Strandspaziergang zu erreichen. Von Mitte Acharavi aus im gemütlichen Zuckeltrab geschätzt ne 3/4 Stunde. Mir persönlich sind das Aufkommen einer ganz bestimmten englischen Klientel und das stark darauf abgestimmte Gastronomieangebot hier etwas zu stark ausgeprägt. Ansonsten bietet sich für einen Strandspaziergang auch noch die andere Richtung an - Almiros Beach. Hier kommt der nächste Ort erst nach einem längeren Marsch.

 

Wenn man schon in Acharavi ist, dann muss man einfach auf den Pantokrator - DER Berg der Insel - und den Ausblick genießen. Die Straße dort hoch geht entweder an der Pumpe ("Kreisverkehr" wo auch das Restaurant Pumphouse ist) rechts rein, oder von Almiros aus gesehen links gegenüber dem Supermarkt Salvanos. Genau in dieser Straße gegenüber dem Supermarkt befindet sich in dem einen Haus übrigens auch eine Zahnarztpraxis. Man weiß ja nie.............

 

Nachfolgend ein paar Tavernen - von der Lage her gewissermaßen aus Richtung Roda kommend in Richtung Almiros gehend beschrieben.

Gut essen kann man am Strand im "Sunset" mit direktem Blick aufs Meer. Ein Stück weiter sind ein Internetcafe und die Taverne "Nefeli" - beides gehört zusammen. Das Lokal "The Navigator" bietet einen öffentlichen Pool mit kostenlosen Liegen, Auflagen und Schirmen. Vor den gefüllten Crepes mit Geflügel oder was auch immer im "Faro" kann ich nur eindringlich warnen - für den kleinen Hunger zwischendurch am Strand eher ungeeignete Monsterteile!! Dann direkt am Strand sehr schön das "Veggera", eine sehr gemütliche Strandtaverne, Terrasse mit ausreichend Schatten am tage wegen vorhandenem Grünzeugs und auch für den Abend sehr geeignet - Meerblick und vielleicht nen Sonnenuntergang dazu? Außerdem gibt es dort (ich mein immer Samstagabend) nette live Musik - nicht einfach typisch für Touris geklampft. Denn das "Veggera" steht auch bei den Einheimischen hoch im Kurs und das will ja schon immer was heißen.

 

Auf der "Haupt- oder Küstenstrasse" Richtung Ortsmitte taucht auf der linken Seite ein griechisches Pita-Lokal mit grün-weißer Markise auf. Egal ob Pita auf die Hand (um die 1,50 Euro) für den kleinen Hunger zwischendurch oder richtig Essen (dort kann man auch sitzen) - das Lokal wird von Einheimischen besucht. Na ja und die können sich ja nun nicht alle immer irren. Ein Stück weiter auf der rechten Seite eine Psistaria "To Elliniko" mit sehr gutem Essen, günstig und reichlich. Familienbetrieb, Papa guckt Fußball, Mama kocht und die Tochter kellnert oft mit - einer meiner Favoriten - auch wenn die Stifado-Portion mich fast umgebracht hat. Hier bekommt man außerdem auch kleine Sachen, wie z.B. ne einfache Pita wieder für ca. 1,50 Euro. Ein paar Schritte weiter ist rechts eine Bäckerei, eine Apotheke und gegenüber auch "Dimitra", ein eher größerer Supermarkt. Daneben im Cafe "Freddo" kann man bei guter Musik sehr schön sitzen und gucken und deren kleine Eisdiele nebenbei - lecker, lecker. Es ist zudem eines der In-Cafes für die Einheimischen. Hier sitzt abends oft Frau Apothekerin mit Familie oder Herr Bürgermeister, ebenso wie die jüngere Generation. Ein Stockwerk höher befindet sich dann übrigens auch eine deutschsprachige Arztpraxis die ich aus eigener leidiger Erfahrung empfehlen kann.

 

Im Mobilfunk-Shop gegenüber werden unter anderem auch Prepaidkarten für die deutschen Netze angeboten. Ein Stück weiter auf der rechten Seite hat dann die zweite Apotheke ihre Räume.

Sehr schön sitzen kann man auch wieder auf der linken Seite im Lemongarden, der 2004 um ein Lokal ergänzt wurde. Das gegenüberliegende "Versus" ist ein ganz neues Musik-Cafe im Austausch gegen die bisherige Disco. Dann geht es weiter mit leckerem Essen am "Kreisel" im "Pumphouse" oder auch gegenüber davon, wobei mir der Name der Taverne grad entfallen ist. Und nicht fehlen darf auf der linken Seite noch mal Bar, Restaurant, Cafe "Central" mit guter Musik und wirklich angenehmer Atmosphäre.

 

Nun noch etwas aus dem Ort raus ein super Ausblick und lecker Essen - das "Monolithi", eine alte zum Lokal umgebaute Ölmühle. Ist im Ort ausgeschildert, am Kreisel rechts die Straße "zum alten Dorf" rein und dann nach ein paar Metern wieder rechts. Angeblich 2 km - aber Achtung das ist eine griechische Entfernungsangabe. Wer also kein Wanderfreund ist sollte vielleicht lieber auf ein motorisiertes Gefährt zurückgreifen. Bleibt zum Schluss noch die Taverne George am Almiros-Strand zu erwähnen - sehr leckeres Essen. Die Wegbeschreibung steht auf Andis Homepage.

Ortsunabhängig haben sich bei mir unter anderem über die Jahre ein Moskitonetz und Wäscheklammern (für Befestigungsimprovisationen jeglicher Art) ebenso bewährt, wie "Mückentabs" für die Steckdosengeräte und Mückenstifte für "danach" aus dem Supermarkt.

 

Wer nun noch Fragen hat - im Korfu Forum bin ich Stammgast :o)

Meggie

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